Aalangeln Jugend

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Jean Fertig | 17.12.2015, 20:06 Uhr

Aalangeln Jugend

Aalangeln JugendMit dem 18.04 stand das Aalangeln als erster Termin der Jugend im Jahr 2015 sehr früh im Kalender. Bekanntermaßen ist das Wetter im April auch nicht das Beständigste. Dennoch war für uns als Jugendleiter klar, dass ein Aalangeln zeitig im Jahr durchgeführt werden muss, um auch sichtbare Erfolge vorweisen zu können.

Aber Petrus meinte es doppelt gut mit uns. Strahlender Sonnenschein erwärmte die Woche vor dem Aalangeln das Wasser und am eigentlichen Angeltag war kein Wölkchen am Himmel zu sehen, sodass wir den Termin guten Gewissens stattfinden lassen konnte.

Um 19 Uhr trafen wir, drei Betreuer und neun Jungangler, uns am Wasser. Ein guter Teilnehmerdurchschnitt für die doch noch sehr kühlen Nachttemperaturen. Nachdem sich jeder einen Platz ausgesucht hatte folgte eine kurze Einführung in Thema, Technik und Taktik.. Auf die Aale losgelassen wurde die erste halbe Stunde wild probiert und getestet, bis jeder seine favourisierten Methoden herausfand.
Wir Betreuer gaben anschließend noch individuelle Tipps und (hoffentlich) die bestmögliche Hilfestellung um Aale zu fangen.

Den Startschuss gab dann Marc Hergenröther, der um halb neun den ersten Aal in den Kescher führen konnte. Von da an hatten die Erwachsenen keine Ruhe mehr. Ständig klingelte es dort, hupte es hier – schlicht, wir waren nur mit Keschern und Laufen beschäftigt. Über den Abend verteilt fing jeder junge Petrijünger mindestens einen Aal. Da die Aale auch sehr verteilt bissen kam keine Langeweile auf – ständig gab es irgendwo einen fisch zu begutachten.
Besonders freute uns, dass es für manche sogar ihr erster Aal war. Die größte Wasserschlange mit geschätzten 85-90cm und ca. 1200g konnte Marek Schneider überlisten. Die Bisse der Aale fielen mit: „Das war ein Biss?“ bis hin zu „Der rennt ab wie ein Gestörter!“ sehr unterschiedlich aus.

Am offiziellen Ende des Aalangelns sah es für die Betreuer schlecht aus. Obwohl wir zu dritt mit insgesamt sechs Ruten fischten schlugen uns die Jungs vernichtet. Zwei Aale gingen auf das Konto der Betreuer, 18 Aale auf das der Jugend. Die Aale wurden zum Verzehr von den Junganglern entnommen.

Um unsere Ehre nicht ganz zu verlieren blieben Stefan, Sebastian und Ich die restliche Nacht am Wasser und konnten noch insgesamt sechs weitere Aale bis zu ca. 80cm fangen.

Für uns war das Aalangeln ein sehr guter Einstieg in die Saison und hoffen, dass wir mit einem derartigen Fangerfolg die Motivation der Jugend für die restlichen Termine dieses Jahr steigern konnten!

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an Sebastian Schneider, der sich bereit erklärte zusammen mit Stefan und mir die Aufsicht zu übernehmen.